Demokratie braucht Menschenrechte

Demokratie braucht Menschenrechte

Matinée zum Internationalen Tag der Menschenrechte

Die politischen Entwicklungen der letzten Jahre lassen es immer deutlicher werden: Demokratie bedeutet mehr als die Diktatur der Mehrheit. Populistische Gruppen, die sich gegen „herrschende Eliten“ richten und den vermeintlichen Willen „des Volkes“ durchsetzen möchten, aber gleichzeitig die Ausgrenzung von Minderheiten betreiben, gefährden das Zusammenleben der Zivilgesellschaft. Die Regierung Trump stellt die amerikanische Demokratie hart auf die Probe, in der Türkei ist das Gefüge der Gewaltenteilung inzwischen auf „demokratischem Weg“ durchbrochen. Demokratie ist verbunden mit einem Wertekanon, der durch die Menschenrechte gegeben ist.

Kooperation mit Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg



Menschenrechte - not for sale (Reihe 208-216)

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Dennoch sind Menschenrechte in vielen Teilen der Welt gefährdet. Auch unser Lebensstandard und Konsum sind durch Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern teuer erkauft. In einer globalen Welt sind Menschenrechte unteilbar.
Diese Reihe spürt der Würde des Menschen in verschiedenen Kontexten nach und fragt nach lokalen und globalen Zusammenhängen. Dabei ist sie von der Überzeugung getragen, dass Menschenrechte durch nichts und niemanden relativiert werden dürfen. Menschenrechte - not for sale!

Veranstaltungsnummer210
LeitungProf. Dr. Heiner Bielefeldt, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik, Erlangen
KostenEintritt frei, Spennden erwünscht
ZeitSonntag, 10.12.2017, 11.00 Uhr
Ort eckstein - Großer Saal E.01
Burgstr. 1-3
90403 Nürnberg
VeranstaltungsartMatinée
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