Todschicke Kleidung - zu welchem Preis?

Todschicke Kleidung - zu welchem Preis?

Menschenrechte in der Bekleidungsindustrie

In der Bekleidungsindustrie werden die brutalen Mechanismen des globalisierten Welthandels sichtbar. Firmen wie Adidas, Puma oder H&M unterhalten keine eigenen Fabriken. Sie lassen dort fertigen, wo es für sie am günstigsten ist. Über 100 Länder konkurrieren um diese Aufträge. Den Zuschlag erhält der, der am billigsten und am schnellsten liefern kann. Gespart wird beim schwächsten Glied dieser Kette - den NäherInnen. Ihr Lohn reicht nicht aus, um die Grundbedürfnisse zu befriedigen - und das, obwohl sie viele Überstunden leisten. Mit 35 gelten die ArbeiterInnen als „verschlissen“ . Und die Rechnung geht auf: Der Marktführer in Europa feierte in den letzten Jahren regelmäßig Rekordgewinne.

Kooperation mit Christliche Initiative Romero



Menschenrechte - not for sale (Reihe 208-216)
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Dennoch sind Menschenrechte in vielen Teilen der Welt gefährdet. Auch unser Lebensstandard und Konsum sind durch Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern teuer erkauft. In einer globalen Welt sind Menschenrechte unteilbar.
Diese Reihe spürt der Würde des Menschen in verschiedenen Kontexten nach und fragt nach lokalen und globalen Zusammenhängen. Dabei ist sie von der Überzeugung getragen, dass Menschenrechte durch nichts und niemanden relativiert werden dürfen. Menschenrechte - not for sale!

Veranstaltungsnummer213
LeitungMaik Pflaum, Politikwissenschaftler, seit 1999 bei der Christlichen Initiative Romero
KostenEintritt frei, Spennden erwünscht
ZeitMittwoch, 31.01.2018, 19.30 Uhr
Ort eckstein - Großer Saal E.01
Burgstr. 1-3
90403 Nürnberg
VeranstaltungsartVortrag mit Diskussion
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