Mein Freund der Wald
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Mein Freund der Wald

Was für ein starkes Mädchen!

Donia Rosen beschreibt in Ihrer Autobiographie ihre Flucht im Alter von 11 bis 15 Jahren. Sie hat einen unbändigen Lebenswillen. „Ich will doch leben!“ Dem Ewigen sei Dank, dass sie immer wieder Frauen findet, die ihr zu essen geben, die sie verstecken. Besonders eine Frau, Olena, riskiert ihr Leben für sie.

Donia war ein Opfer des antisemitischen Rassenwahns der Nazis geworden. Nachbarn haben sie verfolgt und verraten – nur weil sie Jüdin war. Doch sie schaffte es immer wieder zu fliehen. Im Wald fand sie Unterschlupf. Er gab ihr Geborgenheit. Sie wusste bald sich im Wald zu bewegen und seine Geräusche zu deuten. So wurde er Freund und schützte sie vor den menschlichen Raubtieren, die sie gierig jagten. Das Vorrücken der Roten Armee bedeutete für sie Befreiung und eröffnete ihr den Weg nach Palästina in eine neue Heimat – ohne Verfolgung, ohne Verstecken.

Kooperation mit dem Forum für Jüdische Geschichte und Kultur

Veranstaltungsnummer310618
DozentInKatrin Fenn, liest aus den Lebenserinnerungen von Donia Rosen Leonid Khenkin, Musikalische Begleitung auf der Klarinette
KostenEintritt frei für Mitglieder des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V.
5,- € für Nichtmitglieder werden an der Abendkasse erhoben.
ZeitDienstag, 13.12.2022 19.00 - 21.00 Uhr
Orteckstein, E.01
VeranstaltungsartLesung
Anmeldung erforderlichJa
Anmeldung bisbis 12.12.2022