Online - Lob des Fatalismus

Online - Lob des Fatalismus

Der moderne Mensch will sein Leben selbst bestimmen. Doch die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass das Leben nur sehr bedingt nach unserem Willen fragt. Jeder Plan hat seine Grenzen dort, wo er plötzlich mit dem Ungeplanten konfrontiert wird.
Fatalismus dagegen bedeutet Gelassenheit. Viele Dinge kann man nicht ändern - und man muss es auch nicht können. Viel mehr Sinn macht es, die eigene Wirkmacht nicht zu überschätzen und dem Unverfügbaren Tribut zu zollen. Anders gesagt: Fatalismus macht cool.
Es ist an der Zeit, den Fatalismus neu zu entdecken - als Tugend, als Haltung und als Möglichkeit, das Leben zu meistern.

Matthias Drobinski studierte Geschichte, katholische Theologie und Germanistik in Gießen und Mainz. Nach der Ausbildung an der Hamburger Henri-Nannen-Journalistenschule war er ab 1993 Redakteur bei „Publik-Forum.Zeitung kritischer Christen“. Seit 1997 ist er bei der Süddeutschen Zeitung in der Redaktion Innenpolitik zuständig für Religionen und Kirchen.


Anmeldung bis 26.04.21

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Veranstaltungsnummer3186
DozentInMatthias Drobinski, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung
KostenEintritt frei
ZeitDienstag, 27.04.2021 19.00 - 21.00 Uhr
Ortonline
VeranstaltungsartVortrag - Diskussion
Anmeldung bisAnmeldung bis 26.04.2021