Der Judenhut in der christlichen Kunst
© Corpus Vitrearum Deutschland, Freiburg i. Br. / Rüdiger Tonojan_Ausschnitt

Der Judenhut in der christlichen Kunst

Kennzeichnung - Ausgrenzung - Auszeichnung

Die mittelalterliche Darstellung von Juden in der christlichen Kunst ist ambivalent. Einerseits beruht das Christentum auf dem Alten Testament, dessen jüdischer Ursprung nicht in Frage gestellt wurde. Auf der anderen Seite wurden Juden mit der Ausbreitung des Christentum immer stärker zum Feindbild. Viele Altarbilder und Epitaphe in der Sebalduskirche stellen Szenen aus dem Leben Jesu dar - mit ihm abgebildet auch seine Zeitgenossen. Viele von ihnen tragen den sogenannten Judenhut. Diese zumeist spitzen Hüte wurden zu einem ikonographisch ausgrenzenden Kennzeichen der Juden. Exemplarisch lernen wir Abbildungen kennen und prüfen, wie diese Stigmatisierung das Bild des Judentums bis in unsere heutige Zeit prägt.

mobile Sitzgelegenheit vorhanden

Veranstaltungsnummer311091
DozentInLutz Henning, Kirchenführer
Kosten6,00 Euro | 5,00 Euro
ZeitDienstag, 20.08.2024 17.00 - 18.00 Uhr
OrtKirche St. Sebald, Eingangsbereich
VeranstaltungsartFührung
Anmeldung erforderlichJa
Anmeldung bisAnmeldung bis 19.08.2024