"Nicht ist, wie es scheint"

"Nicht ist, wie es scheint"

Wie Verschwörungstheorien die Demokratie gefährden

Neben mangelndem Vertrauen in die Politik ist der Glaube an Verschwörungstheorien ein Merkmal des populistischen Brodelns. Doch was macht eine Erklärung zu einer Verschwörungstheorie? Warum sind sie für viele so attraktiv? Und was kann man dagegen unternehmen?
Michael Butter erläutert, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie haben können. Da sie die Eigenlogik sozialer Systeme unterschätzten, sind solche Theorien zwar immer falsch; als Symptom muss man sie dennoch ernstnehmen. Gegenwärtig sind sie ein Anzeichen für die demokratiegefährdende Fragmentierung der Öffentlichkeit.

Veranstaltungsnummer2773
DozentInProf. Dr. Michael Butter, Lehrstuhl für Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er leitet ein europäisches Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien.
ZeitDienstag, 19.11.2019 19.00 - 21.00 Uhr
Orteckstein, E.01
VeranstaltungsartVortrag - Diskussion