Liebe Leserin, lieber Leser, 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir leben in einer Zeit großer Umbrüche. Alles ist in Fluss geraten: das Parteiensystem in Deutschland, die europäische Wertegemeinschaft, das friedliche Zusammenleben der Religionen, die Welt- und Finanzwirtschaft, die politische Weltordnung, das Klima, die Rente… ‑ nichts scheint mehr sicher zu sein.

Ein Blick in die Geschichte zeigt: Umbruchszeiten sind auch Aufbruchszeiten!

Die Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs war eine solche Zeit einschneidender Umbrüche und mutiger Aufbrüche. Am 8. November 1918 kam die Monarchie in Bayern an ihr Ende, weil Kurt Eisner mutig den Freistaat Bayern ausrief. ‑  Wir fragen ein Jahrhundert später: ist „Bayern – in guter Verfassung!?“ Der Rat der Volksbeauftragten veröffentlichte kurz darauf am 12. November 1918 einen Aufruf an das deutsche Volk, in dem er mutig das Wahlrecht für Frauen einfordert. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ‑ eine Frage die heute noch so aktuell ist, wie vor 100 Jahren ‑ das war uns ein „besonderes Thema“ wert!

Mit gesellschaftlichen Umbrüchen und Aufbrüchen beschäftigen wir uns auch in einer Reihe von Veranstaltungen aus den Bereichen Gesellschaft und Religion, die wir unter den Stichworten „Macht.Religion.Politik“ in einem gesonderten Flyer zusammengestellt haben. Und wer sich gerne in einem kleinen Kreis mit interessanten Menschen aus der Stadtgesellschaft unterhält, den lade ich zu unserem neuen Format „Lunchgäste“ ein – in Ihre evangelische stadtakademie.

Umbrüche verunsichern – Aufbrüche brauchen Mut! Lassen Sie uns gemeinsam aufbrechen, um unsere Gesellschaft menschlich zu gestalten!

Dr. Ekkehard Wohlleben                                             Susanne-Katrin Heyer