Goethe und die Weltliteratur

Goethe und die Weltliteratur

Die kuriose Geschichte einer deutsch-amerikanischen Idee

Am 31. 1. 1827 schockiert Goethe seinen braven Sekretär Eckermann mit einem neuen Wort: Weltliteratur. In der tiefsten Weimarer Provinz geboren, gewinnt die Idee der Weltliteratur bald neue Anhänger, u.a. auch Karl Marx und Friedrich Engels, die ihr in dem Kommunistischen Manifest einen Ehrenplatz einräumen. Im 20. Jahrhundert gerät die Weltliteratur über Istanbul in die Vereinigten Staaten und wird heute von dort in die restliche Welt exportiert. Was steckt hinter dieser trans-atlantischen Geschichte? Und was kann uns Goethes Begriff der Weltliteratur heute noch sagen?

Martin Puchner ist Inhaber eines Lehrstuhls für englische und vergleichende Literatur an der Harvard University. Seine zahlreichen preisgekrönten Bücher erstecken sich von der Philosophie über das Theater bis zur Weltliteratur. Sein neuestes Buch, Die Macht der Schrift: Wie Literatur die Geschichte der Menschheit formt, erzählt die Geschichte der Literatur von den Anfängen bis in die Zeit des Internets und wird gerade in 15 Sprachen übersetzt. Er ist ständiges Mitglied der Europäischen Akademie.

Kooperation mit Goethegesellschaft Nürnberg e.V.

Veranstaltungsnummer8534
DozentInProf. Dr. Martin Puchner, Lehrstuhl für englische und vergleichende Literatur , Harvard University
Kosten5,00 Euro | 3,00 Euro
ZeitMittwoch, 20.02.2019 19.30 - 21.00 Uhr
Orteckstein Raum E.01
VeranstaltungsartVortrag